Die dritte Mai-Woche in Die Landarztpraxis hält, was sie verspricht: große Emotionen, unerwartete Enthüllungen und ein Rückkehrer, der alles ins Wanken bringt. In der Folge „Es ist noch lange nicht vorbei…“ erlebt das Publikum ein explosives Wiedersehen, das mehr Fragen aufwirft als Antworten liefert.
Ella ist sichtlich angespannt. Der Tag, an dem Fabian zurückkehrt, steht bevor – und mit ihm eine Begegnung, die alte Wunden aufreißen könnte. Gemeinsam mit Isa will sie einen Plan ausarbeiten, um Fabians Ankunft zu glätten, vielleicht ihm sogar zuvorzukommen, um unangenehme Wahrheiten zu umschiffen. Doch wie so oft im Leben kommt alles anders.
Noch bevor Ella reagieren kann, steht Fabian plötzlich in der Praxis. Die Kolleg:innen freuen sich ehrlich über seine Rückkehr – eine Szene voller Herzlichkeit und Wiedersehensfreude. Für einen Moment scheint alles gut, fast wie früher. Doch dieser Moment ist brüchig.
Denn Isa, die seit Tagen mit der Wahrheit ringt, bringt schließlich den Mut auf, Fabian über Ellas jüngste Entscheidungen und Verstrickungen aufzuklären. Was genau sie sagt, bleibt unausgesprochen – doch die Wirkung ist unmittelbar. Fabians Gesicht erstarrt, seine Freude weicht Enttäuschung und Zorn. Ohne ein weiteres Wort rauscht er davon.
Was folgt, ist ein direkter Konfrontationskurs mit seinem Vater Georg. Fabian ist nicht nur verletzt – er ist wütend. Seine Fragen sind direkt, seine Vorwürfe laut. Warum wusste er nichts? Warum hat Georg geschwiegen? Und vor allem: Was weiß Georg noch, das er niemandem sagt?
Die Szene zwischen Vater und Sohn ist das emotionale Herzstück der Folge. Es geht um mehr als um ein Missverständnis. Es geht um jahrelange Spannungen, um unterdrückte Wahrheiten und um das Gefühl, belogen worden zu sein – von denen, denen man am meisten vertraut.
Georg weicht aus, versucht zu erklären, zu beschwichtigen. Doch Fabian spürt instinktiv: Da ist noch mehr. Irgendetwas stimmt nicht. Georgs Blick verrät es – diese Sekunde zu langes Zögern, dieser angedeutete Schmerz in der Stimme. Und plötzlich hat Fabian ein Ziel: Er will die Wahrheit. Ganz. Ohne Ausreden. Ohne Halbwahrheiten.
Gleichzeitig bleibt Ella zurück – innerlich zerrissen. Sie hatte gehofft, dass sie mit Fabian zumindest sachlich reden kann. Doch nun steht sie vor einem Scherbenhaufen. Ihre Gefühle, ihre Entscheidungen, ihre Versuche, ehrlich zu sein – all das scheint nichts mehr wert zu sein. Und schlimmer noch: Sie ahnt, dass Fabians Rückkehr mehr verändern könnte, als ihr lieb ist.
Isa fühlt sich schuldig. Ihr Geständnis war notwendig – doch hat sie es zu früh gesagt? Zu hart formuliert? Oder hat sie einfach das getan, was längst überfällig war?
Diese Episode zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie fragile familiäre Beziehungen sein können. Ein falscher Moment, ein unausgesprochenes Wort – und Jahre der Nähe bröckeln.
Fabian wirkt entschlossen. Er will die Vergangenheit verstehen – und er will wissen, was Georg versteckt. Während Georg versucht, mit Alltagsroutinen und Floskeln abzulenken, beginnt sein Sohn, gezielt Fragen zu stellen. Und was er findet, könnte alles verändern.
Denn vielleicht ist das größte Geheimnis nicht das zwischen Ella und Chris, sondern das, was Georg all die Jahre für sich behalten hat.
Die Folge endet mit einem dichten Netz aus Emotionen: Zorn, Enttäuschung, Misstrauen – aber auch einer neuen Entschlossenheit. Fabian ist zurück. Und diesmal geht er den Dingen wirklich auf den Grund.
Was wird er herausfinden? Und was passiert, wenn nicht nur eine Wahrheit, sondern gleich mehrere ans Licht kommen?